Filternachrüstung

13.03.2009

Gemeinschaftsaktion zur Filternachrüstung

Die Wirtschaftskrise betrifft zunehmend auch das Speditions- und Transportgewerbe.
Da kommt die so genannte De-Minimis-Regelung, ein Förderprogramm des Bundes,
das die Nachrüstung von Partikelfiltern unterstützt, gerade recht. Denn damit werden
bis zu 2.000 Euro pro Fahrzeug und maximal 33.000 Euro pro Betrieb ausgeschüttet.
Nfz-Teilespezialist Europart und Dinex, Anbieter von Nkw-Abgastechnik, haben deshalb
eine auf diese Förderung zugeschnittene Nachrüstaktion gestartet.

Erklärte Zielgruppe der Gemeinschaftsaktion sind die Halter schwerer Nutzfahrzeuge über 12 t,
die sich für eine Nachrüstung interessieren. Diese können über die jeweilige Europart-Niederlassung
und die Kooperationspartner des Hagener Nfz-Teilespezialisten einen Flyer mit allen Informationen
zu Förderung und Lieferprogramm abrufen.

„Das Dinex-Programm bietet interessierten Transportunternehmen ein breites Programm
für die Aufrüstung von Euro I, II und III-Fahrzeugen. Aufgrund des derzeitigen Wertverfalls
dieser Nutzfahrzeuge und der zugleich steigenden Mautbelastung der tieferen Abgasklassen
nach Euro-Norm ist dieses Paket hochaktuell“, heißt es in einer Pressemitteilung der Kooperationspartner.
Einsparungen durch eine verbesserte Mauteinstufung, der staatliche Zuschuss für die Nachrüstung sowie
der verbesserte Wiederverkaufswert sollen dazu beitragen, dass sich mit den von Europart und Dinex
angebotenen Lösungen die Kosten für Filter und Montage schnell wieder hereinholen lassen.

Je nach Typ kostet der Filter zwischen 3.400 und 4.500 Euro zuzüglich der Kosten für die Montage,
die je nach Fahrzeug etwa 1 bis 2 Stunden beträgt. Die Nachrüstung geht einfach vonstatten:
es muss lediglich der alte Schalldämpfer gegen den neuen Partikelfilter getauscht werden,
denn die Anschlüsse und Verbindungen sind identisch.

Neben dem finanziellen Aspekt soll die Nachrüstung auch noch einen praktischen Nutzen bieten:
Mit Partikelfiltern ausgerüstete können Fahrzeuge nicht nur in Deutschland, sondern in die in ganz
Europa entstehenden Umweltzonen einfahren – im Ausland ist hierfür allerdings im Regelfall ein
geschlossenes System Voraussetzung. „Auch hierfür bietet Dinex mit dem geschlossenen DISIC-System
eine Lösung. Nach Herstellerangaben reduziert es den Partikelausstoß um bis zu 99 Prozent“,
heißt es in der Pressemitteilung. Mit dem DISIC-System lassen sich laut
Dinex Euro I, II und III-Fahrzeuge auf Euro IV aufrüsten.

Das offene DIDOC-System dagegen eignet sich dem Abgastechnikhersteller zufolge besonders
für die Aufrüstung auf Euro III, denn auch in diesem Fall sind noch erhebliche Mauteinsparungen
möglich. Das wartungsfreie System sei insbesondere im Hinblick auf den Unterhalt eine interessante
Alternative, wenn auch die Vorteile des geschlossenen Systems überwiegen.          kk

Mehr Informationen zur Filternachrüstung gibt es unter www.europart.de und www.dinex.de.

Quelle / © 2009 amz.de - Gemeinschaftsaktion zur Filternachrüstung, Teilemarkt